In der Nacht noch hab ich meine Leuts anrufen können. Mann, das tat gut. Merci Bien Jungs!
Morgens an diesem Tag musste ich dann erneut zum Narkosearzt, dann hieß es "wie ist das denn passiert...warum?" Boah...knurr... aber keiner sagte, dass die Physiotherapeutin einen fehler gemacht hat (von den Klinikleuten). Ja ja, das übliche "eine krähe hackt die andere nicht".
Der narkosedoc war nett. er meinte "ju, dann machen wirs neu" aber das nächste mal solle ich von bällen die Finger lassen....über die zweideutigkeit hab ich gelacht.
Das Hämatom war so groß wie ein Tennisball, und es hat ungefähr ne halbe Stunde gedauert, es rauszuholen. Nun ja, jetzt tut mir der Arm halt länger weh als die brust. Hoffentlich gibts keinen lymphstau..
Um 11 in der Früh war es dann soweit, bbrrrr der OP war vielleicht kalt...aber der narkose-doc war net. Ich hab ihn gefragt, ob er mich nach Schottland schicken kann im traum. Er schaut mich verdutzt an und fragt "Was willst du immer in Schottland? Das hast Du mich freitag (bei der 1. op) auch gefragt?" und ich konsterniert "Ja? Weiß ich nix mehr von" dann haben alle gelacht im OP und dann war es dunkel.
Dieses mal hab ich die op besser vertragen, hab auch nicht nach Jörg gerufen und war viel schneller fit als das erste Mal.
Das Ergebnis vom Szintigramm hab ich auch bekommen. Sauber. SUPER!
Tagsüber kam mir folgendes in den Sinn:
Watteweiche Wolken fligen
zeigen Hunde, Katzen, Vögel, Gesichter gar
einst geliebte Menschen schaun mich daraus an
und flüstern
das Leben ist sehr sonder- und auch
wunderbar..
wie wahr!
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